Zum 10. Juli 2026 – Tag der Solidarität mit Juden und Israel

Foto von D A V I D S O N L U N A auf UnsplashAm 7. Oktober 2023, am jüdischen Feiertag Simchat Tora, wurde Israel von Terroristen der radikal-islamischen palästinensischen Hamas überfallen. Seitdem erleben Israel und die jüdische Gemeinschaft weltweit zahlreiche Anfeindungen und offenen Judenhass – auch hier in Deutschland. Die Meldestelle RIAS verzeichnet auch für 2025 wie im Vorjahr ein hohes Niveau von antisemitischen Vorfällen und schreibt in ihrem Jahresbericht:

„Für Jüdinnen:Juden in Deutschland blieb Antisemitismus damit auch 2025 ein alltagsprägendes Phänomen, das ihnen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen begegnete. Eine Vielzahl antisemitischer Vorfälle ereignete sich an Orten des Alltags, etwa an Arbeitsplätzen, an Schulen oder Hochschulen, aber auch an Orten der Freizeit wie Sportplätzen oder Bars. Auch antisemitische Vorfälle vor jüdischen Einrichtungen wurden bekannt. Zudem war Antisemitismus in Deutschland 2025 weiterhin sehr sichtbar im öffentlichen Raum, etwa in Form antisemitischer Schmierereien oder der Verbreitung antisemitischer Inhalte bei Versammlungen. Ein breiter gesellschaftlicher Widerspruch zu antisemitischen Aussagen und Solidarität mit Jüdinnen:Juden blieben hingegen oft aus. Die weiterhin hohe Zahl antisemitischer Vorfälle ist für viele Jüdinnen:Juden nach wie vor eine täglich spürbare Belastung.

Insbesondere israelbezogener Antisemitismus prägte 2025 das Vorfallgeschehen, doch auch bei anderen Erscheinungsformen von Antisemitismus gab es keinen Rückgang. Der Blick auf die politisch-weltanschaulichen Hintergründe zeigt, dass der Anteil an Vorfällen von antiisraelischem Aktivismus leicht zurückging, während die Zahl der Vorfälle mit rechtsextremem Hintergrund zunahm und erneut einen Höchststand erreichte.“ (Quelle: https://report-antisemitism.de/documents/17-06-26_RIAS_Bund_Jahresbericht_2025.pdf)

Der Verein „DEIN – Demokratie und Information“ (www.dein-ak.com) hat deshalb für den 10. Juli 2026 zum Tag der Solidarität mit Juden und Israel aufgerufen.

Auch der Deutsche Lehrerverband unterstützt diesen Tag gemeinsam mit vielen Organisationen und Institutionen aus Politik und Gesellschaft. Die Unterstützerliste ist auf der Webseite des Vereins unter https://www.dein-ak.com/unterst%C3%BCtzer-2026 einsehbar.

„Der Bildungsauftrag der Schulen beinhaltet auch, zu Toleranz und zu demokratischem Verhalten zu erziehen“, betont Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. „Dazu gehört, im Schulalltag klar Stellung gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus zu beziehen. Angesichts der deutschen Geschichte ist es unerträglich, dass das Unsicherheitsgefühl jüdischer Schülerinnen, Schüler und ihrer Familien in Deutschland wächst – verstärkt seit dem 7. Oktober 2023. Nie wieder ist jetzt! Deshalb sind wir alle aufgerufen, jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unsere Solidarität zu zeigen, nicht nur am 10. Juli.“

Stefan Düll weist auch auf die verdienstvolle Arbeit der Zeitzeugen hin: „Ihre Arbeit ist unschätzbar, um Kindern und Jugendlichen die deutsche Vergangenheit und die daraus resultierende Verantwortung Deutschlands zu vermitteln. Das Engagement und die Kraft dieser Persönlichkeiten, die das Gespräch mit der jungen Generation über ihre schwierigen und traumatisierenden Erlebnisse suchen, kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Doch es gibt immer weniger Zeitzeugen. Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, das Wissen um den Holocaust und die Judenverfolgung weiterhin mit Authentizität und Betroffenheit zu vermitteln.

Gedenkstätten und Museen sind Orte, die Schulen in der Vermittlung dieser Themen unterstützen, ebenso ist die Arbeit der Organisationen sehr wertvoll, die für Workshops und Projekttage an die Schulen kommen und die Lehrkräfte unterstützen. Gleichzeitig brauchen die Schulen die Unterstützung der Gesellschaft bei dieser Aufgabe – Eltern, Vereine, Institutionen, Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Zusätzlich braucht es Fort- und Weiterbildungen, die Lehrkräfte helfen, Strategien für den Schulalltag zu entwickeln, um auf antisemitische, rassistische, homophobe und andere diskriminierende Aussagen und Verhaltensweisen pädagogisch zu reagieren.

Im Unterricht muss eine kompetente Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Hintergründen und der aktuellen Lage des Nahost-Konflikts, vor allem seit dem 7. Oktober 2023, stattfinden, die das unbedingte Existenzrecht des demokratischen Staates Israels genauso im Blick hat wie die Leiden der palästinensischen Zivilbevölkerung und die Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung.“

 

Foto: D A V I D S O N L U N A auf Unsplash

Deutscher Lehrerverband: Leistung fördern statt Daten anhäufen – Schulen sind keine Datensammelstellen

DL-Präsident Düll warnt vor falschen Prioritäten in der Bildungspolitik

Der Deutsche Lehrerverband (DL) spricht sich gegen die Forderungen des sächsischen Kultusministers Conrad Clemens nach einer flächendeckenden, personalisierten Verlaufsdiagnostik von der Kita bis zum Schulabschluss aus. Eine Ausweitung der Datenerfassung löse nicht die zentralen Probleme des Bildungssystems und dürfe nicht von den Herausforderungen im Schulalltag ablenken.

DL-Präsident Stefan Düll erklärt: „Es ist ein Irrtum zu glauben, dass mehr Daten automatisch zu besserer Bildung führen. Lehrkräfte diagnostizieren Lernstände schon heute kontinuierlich auf Grundlage von Leistungserhebungen, Beobachtungen und pädagogischer Erfahrung. Eine jahrelange zentrale Verlaufsdiagnostik schafft zunächst vor allem neue Datensätze, doch sie resultiert nicht automatisch in besserer Förderung oder in besseren Leistungen.“

Der Deutsche Lehrerverband verweist auf sein Positionspapier zur Schüler-ID, in dem zahlreiche ungeklärte Fragen benannt werden (Januar 2026: https://www.lehrerverband.de/schueler-id/). Bis heute sei offen, welche Daten überhaupt gespeichert werden sollen, wer darauf Zugriff erhält, wie lange sie aufbewahrt werden und welchen konkreten Nutzen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte daraus ziehen.

„Bevor über neue Datenregister gesprochen wird, muss beantwortet werden, welchen konkreten pädagogischen Mehrwert sie für den Unterricht haben. Daten dürfen nicht zum Selbstzweck werden. Schulen sind keine Datensammelstellen für Verwaltungs- oder Forschungsinteressen“, betont Düll. „Zusätzliche Datenerhebung bedeutet in erster Linie eine zusätzliche Belastung der Lehrkräfte durch unterrichtsferne Verwaltungsaufgaben. Das ist Zeit, die dann für das Unterrichten und die individuelle Förderung fehlt.“

Kritisch sieht der Verband auch den Verweis auf internationale Vorbilder wie Kanada. Unterschiede in Schulstruktur, Organisation und pädagogischen Rahmenbedingungen ließen sich nicht ohne Weiteres auf Deutschland übertragen.

Nach Auffassung des Deutschen Lehrerverbands bestehen die größten Herausforderungen nicht in fehlenden Daten, sondern in fehlenden Ressourcen für individuelle Förderung. „Wenn zusätzliche Diagnosen besonderen Förderbedarf sichtbar machen, hilft das wenig, solange Lehrkräfte, Förderstunden, Schulpsychologen oder multiprofessionelle Teams fehlen. Entscheidend ist nicht, noch genauer zu messen, sondern wirksam zu handeln“, so Stefan Düll.

Zugleich warnt der Verband vor möglichen Risiken für Datenschutz und Datensicherheit. Eine personalisierte Schüler-ID sei nur bei klarer Zweckbindung, strengen Zugriffsregelungen und vollständiger rechtlicher Klärung denkbar. Vorrang müsse weiterhin das Prinzip der Datensparsamkeit haben.

„Wer mehr Diagnostik fordert, muss zuerst erklären, wie die Daten geschützt werden und welchen unmittelbaren Nutzen sie für die Schülerinnen und Schüler haben. Unterrichtsqualität entsteht durch gute Lehrkräfte, verlässliche Rahmenbedingungen und ausreichende Unterstützungssysteme, nicht durch immer umfangreichere Datenerfassung“, betont Düll. „Allgemein gibt es die sinnvolle Tendenz, unnötige Bürokratie und Berichtspflichten abzuschaffen. Bayerns Kultusministerin und BMK-Präsidentin Stolz setzt sich mit einem Programm in Bayern zur Entlastung von Schulen und Lehrkräften von Verwaltungsvorschriften dafür ein – das sollte Vorbild für alle Bundesländer sein.“

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Für Stellungnahmen erreichen Sie DL-Präsident Stefan Düll über presse@lehrerverband.de bzw. über

0151-10 92 68 48.

Für den Inhalt verantwortlich: Geschäftsstelle Deutscher Lehrerverband – Anne Schirrmacher

Deutscher Lehrerverband zu den Empfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“:

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Information, Kommunikation und digitale Teilhabe – und Schutz vor Risiken

Die Vorschläge der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ zeigen, wie komplex der Umgang mit der Internet-Nutzung und dem Social-Media-Zugang bei Kindern und Jugendlichen ist. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, begrüßt die ausgewogenen Empfehlungen der Expertenkommission, die vor allem auch die Plattformanbieter in die Pflicht nimmt und die Wichtigkeit des Dreiklangs „Schutz, Befähigung und Teilhabe“ für das Online-Nutzungsverhalten durch Kinder und Jugendliche betont.

„Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Information, Kommunikation und digitale Teilhabe, sie brauchen aber zugleich Schutz vor Risiken, Suchtmechanismen und problematischen Inhalten. Unser Ziel muss ein sicherer digitaler Raum sein, der schützt und stärkt, statt auszuschließen, dafür müssen Politik, Schule, Eltern und Plattformen gemeinsam Verantwortung übernehmen“, betont DL-Präsident Stefan Düll. 

„Reine Verbote oder starre Altersgrenzen greifen zu kurz. Entscheidend ist, junge Menschen zu einem kompetenten, reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu befähigen. Dafür braucht es verbindliche Medienbildung in den Schulen, eine enge Begleitung durch die Eltern sowie vor allem klare Regeln und mehr Verantwortung für die Plattformanbieter selbst. Medienbildung muss in den Schulen als Querschnittsthema in allen Fächern stattfinden, aber: Sie kann nicht nur einfach „on Top“ als Zusatzaufgabe von den Lehrkräften verlangt werden, Lehrkräfte brauchen dafür Weiterbildungsangebote und Entlastung an anderer Stelle bzw. Unterstützung durch flankierendes Personal“, so der Verbandspräsident.

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Stefan Düll als Präsident des Deutschen Lehrerverbands bestätigt

Fachtagung und Bundeshauptausschuss-Sitzung beim Deutschen Lehrerverband

Der Bundeshauptausschuss des Deutschen Lehrerverbandes

Der Bundeshauptausschuss des Deutschen Lehrerverbands (DL) hat heute in Berlin seinen Präsidenten Stefan Düll einstimmig im Amt bestätigt. Düll steht damit weiterhin an der Spitze des Dachverbands mit seinen Mitgliedern Deutscher Philologenverband DPhV, Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung BvLB, Bundesverband Reale Bildung BVRB und Katholische Erziehergemeinschaft KEG. Ebenfalls wiedergewählt wurde der Schatzmeister des Verbandes, Dominik Berdin.

Stefan Düll dankte den Delegierten für das Vertrauen: „Ich freue mich über die breite Unterstützung und sehe dies als Auftrag, die Anliegen der Lehrkräfte in Deutschland weiterhin mit Nachdruck zu vertreten. Schule steht vor großen Herausforderungen – von der Digitalisierung bis zur Lehrkräftegewinnung. Dafür braucht es eine starke Stimme.“

Der Deutsche Lehrerverband setzt sich insbesondere für bessere Rahmenbedingungen im Schulbereich, die Stärkung der Lehrkräfte sowie für eine zeitgemäße Bildungspolitik ein.

Digitalisierung der Schule im Fokus

Bereits am Vortag des Bundeshauptausschusses hatte sich der Deutsche Lehrerverband im Rahmen einer Tagung intensiv mit den Perspektiven der digitalen Transformation im Bildungsbereich befasst. Unter dem Titel „Schule in der digitalen Welt – Potenziale und Perspektiven“ diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Projektpraxis und Schule zentrale Fragen rund um Künstliche Intelligenz, Medienbildung und innovative Lernformate.

DL-Präsidiumsmitglieder und weitere Tagungsteilnehmer von links nach rechts: BvLB-Bundesvorsitzender Jörg Riemer, DL-Vize-Präsidentin Susanne Lin-Klitzing (DPhV-Bundesvorsitzende), Referent und Autor Florian Nuxoll, DL-Vize-Präsidentin Gerlinde Kohl (KEG-Bundesvorsitz), DL-Vize-Präsident Pascal Koch (ebenfalls BvLB-Bundesvorsitz), DL-Schatzmeister Dominik Berdin, DL-Präsident Stefan Düll.

In seiner Eröffnung hob DL-Präsident Stefan Düll die wachsende Bedeutung digitaler Kompetenzen für Lehrkräfte ebenso für Kinder und Jugendliche hervor: Schulen müssten befähigt werden, digitale Entwicklungen aktiv zu gestalten und pädagogisch sinnvoll zu nutzen. Impulse aus Wissenschaft und aus der Praxis – unter anderem zur Rolle von KI im Unterricht durch den Experten Florian Nuxoll sowie zu Lernkonzepten wie „#DigitalSchoolStory“ – verdeutlichten die Chancen, aber auch die Herausforderungen der digitalen Transformation.

Der Deutsche Lehrerverband wird die auf dieser Tagung gewonnenen Erkenntnisse in seine weitere Arbeit einfließen lassen und sich weiterhin dafür einsetzen, dass Digitalisierung in Schulen pädagogisch fundiert, nachhaltig und mit den notwendigen Ressourcen umgesetzt wird.

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Fachtagung: Schule in der digitalen Welt – Potenziale und Perspektiven

Tagung des Deutschen Lehrerverbands

Montag, 15.06.2026, 15:00 – 18:30 Uhr

Pestana Hotel Tiergarten – Stülerstraße 6, 10787 Berlin

Bitte melden Sie sich an unter info@lehrerverband.de 

Die Digitalisierung prägt unseren Alltag und verändert zugleich, wie wir lernen, lehren und Schule gestalten. Unter dem Titel „Schule in der digitalen Welt – Potenziale und Perspektiven“ lädt der Deutsche Lehrerverband dazu ein, zentrale Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation im Bildungsbereich gemeinsam zu beleuchten. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Schule diskutieren aktuelle Impulse rund um Künstliche Intelligenz, Medienbildung und innovative Lernformate – und eröffnen Raum für Austausch und Perspektiven für die Schule von morgen.

Programm:

 

Mehr zu DigitalSchoolStory finden Sie unter https://www.digitalschoolstory.de/.

Bitte melden Sie sich an unter info@lehrerverband.de 

Programm der Tagung zum Download als PDF

 

Deutscher Lehrerverband zum ifo-Chancenmonitor 2026:

Für mehr Bildungsgerechtigkeit: Konsequent in Personal, Professionalität und Prävention investieren

Der Deutsche Lehrerverband fordert angesichts der Ergebnisse des Chancenmonitors 2026 ein klares Handeln in der Bildungspolitik: mehr gezielte frühe Förderung, verbindliche und flächendeckende Sprachstandsdiagnostik vor der Einschulung, ausreichend Zeit für individuelle Förderung von Jungen und Mädchen in der Schule sowie eine konsequente Stärkung der professionellen Arbeitsbedingungen von Lehrkräften. Bildungsgerechtigkeit darf nicht länger ein Schlagwort bleiben, sondern muss im Alltag der Schulen spürbar werden: Durch Qualität im Unterricht, realistische Klassengrößen, multiprofessionelle Teams und eine an der pädagogischen Praxis orientierte Bildungspolitik.

„Wer mehr Bildungsgerechtigkeit will, muss endlich konsequent in Personal, Professionalität und Prävention investieren, beginnend bei der Kita bis zum Schulabschluss“, betont Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbands „Strukturdebatten helfen den Kindern nicht. Entscheidend ist, dass Lehrkräfte die Zeit, die Unterstützung und die Ausbildung haben, um individuell fördern zu können.“

Laut Chancenmonitor 2026 hängt der Bildungserfolg in Deutschland noch immer von sozialer Herkunft, Einkommen und familiären Voraussetzungen ab. Gleichzeitig macht ein Blick auf die Elterngeneration heutiger Schülerinnen und Schüler deutlich, dass pauschale Erklärungen über soziale Herkunft zu kurz greifen. Über die Hälfte der 25- bis 45-Jährigen – also der heutigen Eltern – besitzt inzwischen eine Hochschulzugangsberechtigung, während nur eine Minderheit maximal einen Hauptschulabschluss aufweist. Bildung ist für viele Familien selbstverständlich geworden.

Alarmierend ist allerdings das Zurückbleiben von Jungen, das sich in allen sozialen Gruppen zeigt und sich im Verlauf der Schulzeit weiter verstärkt.

„Dass Jungen quer durch alle sozialen Schichten geringere Bildungschancen haben und im Laufe der Schulzeit weiter zurückfallen, ist ein ernstes bildungspolitisches Warnsignal“, so Düll. „Das dürfen wir nicht hinnehmen. Schule muss ein Ort sein, an dem Begabungen unabhängig von Startbedingungen und Geschlecht erkannt und entwickelt werden.“

Zugleich warnt der Deutsche Lehrerverband vor einer zu engen Fixierung auf das Gymnasium als vermeintlich einzigen Königsweg. Inzwischen wird rund ein Drittel der Hochschulzugangs-berechtigungen über berufliche Schulen erworben – etwa über berufliche Gymnasien oder Fachoberschulen. Damit zeigt sich deutlich: Es gibt mehrere gleichwertige Wege zur Hochschulreife und zum Studium.

„Diese Vielfalt der Bildungswege ist eine Stärke des deutschen Bildungssystems und sollte stärker anerkannt werden“, erklärt Düll. „Gerade in Bundesländern wie Bayern mit einer starken Realschule und einem gesellschaftlich anerkannten Realschulabschluss entscheiden sich Eltern teilweise bewusst für diesen Weg – selbst dann, wenn eine Abiturempfehlung vorliegt. Das geschieht nicht aus Bildungsferne, sondern aus der Überzeugung, dass ein praxisnaher und beruflich orientierter Bildungsweg für das eigene Kind sinnvoller sein kann.“

Bildungspolitik muss deutlich machen, dass erfolgreiche Bildungsbiografien auch jenseits des Gymnasiums möglich sind und gesellschaftliche Anerkennung verdienen.

„Unser Ziel muss es sein, jedem Kind einen passenden Bildungsweg zu eröffnen – leistungsorientiert, durchlässig und frei von sozialen Verzerrungen“, so Stefan Düll abschließend. „Der Chancenmonitor zeigt klar: Dafür ist jetzt entschlossenes und praxisnahes politisches Handeln notwendig.“

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Veröffentlicht unter Presse

Deutscher Lehrerverband zu den aktuellen Zahlen zur Gewalt gegen Lehrkräfte

DL-Präsident Stefan Düll: „Wer Lehrkräfte angreift, greift die Schule als zentralen Ort des gesellschaftlichen Zusammenhalts an.“

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands (DL), Stefan Düll, äußert sich zu den aktuellen Zahlen zur zunehmenden Gewalt gegen Lehrkräfte: „Die Zahlen sind alarmierend und bestätigen, was viele Lehrkräfte seit Jahren erleben: Gewalt, Bedrohungen und Respektlosigkeit.“

Düll betont: „Wer Lehrkräfte angreift, greift die Schule als zentralen Ort des gesellschaftlichen Zusammenhalts an. Das dürfen wir nicht hinnehmen: Lehrkräfte haben ein Recht auf einen Arbeitsplatz ohne Gewalt.“ Die Zahlen zeigen deutlich, dass Prävention und Schutz bislang unzureichend seien. „Es reicht nicht, Gewalt zu beklagen – wir müssen handeln.“

Der Deutsche Lehrerverband fordert verbindliche Schutzkonzepte für alle Teile der Schulfamilie: „Wir brauchen Prävention, Intervention und Nachsorge. Das heißt zum Beispiel: klare rechtliche Rückendeckung für Lehrkräfte, konsequentes Eingreifen der Schulaufsicht sowie eine deutlich stärkere Präsenz von Schulsozialarbeit, Schulpsychologie und externen Präventions- und Nachsorgeangeboten. Melde- und sanktionsfähige Strukturen müssten gestärkt werden: Gespräche der Polizei mit den Kindern und Jugendlichen präventiv im Klassenverband oder nach einem Gewaltvorfall auch vor der Strafmündigkeit mit den Täterinnen und Täter sind notwendig.“

Düll weist auch auf den gesellschaftlichen Kontext hin: „Gewaltvorfälle an Schulen sind dabei auch Teil einer gesamtgesellschaftlichen Tendenz mit mehr Aggressivität, wobei bestimmte gesellschaftliche Grundsätze aufgegeben werden. Wir sehen seit Jahren vermehrt Gewalt gegen die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr oder Krankenhauspersonal. Auch ehrenamtlich tätige Personen wie Lokalpolitiker und Schiedsrichter werden zunehmend verbal und oft auch körperlich angegriffen. Die Autorität von Menschen, die aufgrund ihrer Tätigkeit gesellschaftlichen Respekt verdienen, wird zunehmend in Frage gestellt.“

„Als Gesellschaft müssen wir auch darüber reden, wie wir unsere Kinder erziehen und welche Vorbilder wir mit unserem eigenen Verhalten abgeben“, betont DL-Präsident Stefan Düll. „Gerade Eltern, Influencer, Politikerinnen und Politiker sowie andere öffentliche Persönlichkeiten tragen eine besondere Verantwortung. Unser Maßstab muss sein: Würden wir ein solches Verhalten akzeptieren, wenn es alle zeigen würden?“ Respektlosigkeit, Herabwürdigung oder die Billigung von Gewalt dürften niemals zur Normalität werden. „Kinder und Jugendliche orientieren sich an dem, was Erwachsene und öffentliche Vorbilder vorleben. Wer selbst Grenzen überschreitet oder Gewalt relativiert, darf sich nicht wundern, wenn genau dieses Verhalten in Schule und Gesellschaft ankommt.“

Lesen Sie zum Thema auch das Papier „Sicherheit an Schulen – aktuelle Einschätzungen und notwendige strukturelle Schritte“ des Deutschen Lehrerverbands. 

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Stärkung der Nachrichten-, Medien- und Social-Media-Kompetenz in allen Schularten

Positionspapier des Deutschen Lehrerverbandes (DL) 

  1. Ausgangslage und Zielsetzung

Die Fähigkeit, Nachrichten kritisch einzuordnen, Desinformation zu erkennen und digitale Räume souverän zu nutzen, ist eine zentrale Voraussetzung für demokratische Teilhabe. In einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft, geprägt von Social-Media-Plattformen, Influencer-Ökonomien und algorithmischen Empfehlungssystemen, benötigen Kinder und Jugendliche systematische Unterstützung, um sich sicher, reflektiert und informiert zu bewegen.

Neben dem Digitalparkt und dem Startchancenprogramm braucht es einen Nachrichtenkompetenzpakt auf Bundesebene. Der Deutsche Lehrerverband (DL) begrüßt es, wenn der Bund nachhaltige Strukturen aufbaut, in enger Zusammenarbeit mit den Ländern, die die Kulturhoheit haben. Kinder haben ein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, das Bildungsmaßnahmen leiten muss.

  1. Anforderungen an den Bund – Rahmen setzen, Impulse geben, Forschung ermöglichen

Bundesrahmen statt Bundesvorgaben: Ein „Bundesrahmen Medien- und Nachrichtenkompetenz“ sollte Mindestkompetenzen für alle Schularten formulieren, Qualitätskriterien für Lernmaterialien definieren und eine gemeinsame Verständigungsbasis schaffen, ohne in Curricula einzugreifen.

Förderung von Fortbildung und Qualifizierung: Lehrkräfte benötigen aktuelle, praxisnahe Angebote. Der Bund sollte ein bundesweites Fortbildungsnetzwerk fördern, OER-Materialien finanzieren und Landesinstitute beim Ausbau digitaler Angebote unterstützen.

Nachhaltige digitale Infrastruktur: Eine verlässliche technische Ausstattung aller Schularten ist notwendig. Der Bund kann durch einen dauerhaften Bildungsinfrastruktur-Fonds, Förderung sicherer Lernplattformen und Unterstützung von Datenschutz-Toolkits beitragen.

Bundesweite Forschungsinitiative: Ein vom Bund finanziertes Programm sollte Wirksamkeit von Medienbildungskonzepten, Umgang Jugendlicher mit Social Media, Desinformation und Fragen der informationellen Selbstbestimmung wissenschaftlich untersuchen.

  1. Rollenverteilung – ein Wirkungsnetz vieler Akteure
  • Bund: Koordination, Finanzierung, Empfehlungen und Qualitätsstandards.
  • Länder: Integration in Lehrpläne, Fortbildungsstandards, Qualitätssicherung.
  • Schulen: Schulinterne Mediencurricula und Verankerung im Schulprogramm.
  • Zivilgesellschaft: Projekte, Expertise, Workshops.
  • Medienbranche & Plattformen: Transparenz, Bildungsangebote, Kooperationen.
  • Lehrerverbände: Praxisnahe Rückmeldungen, Qualitätsmitwirkung.
  1. Querschnittsthema: Social-Media-Kompetenz & informationelle Selbstbestimmung

Social-Media-Kompetenz ist ein unverzichtbarer Teil von Nachrichtenbildung. Schulen müssen Funktionsweisen von Algorithmen vermitteln, Manipulationsformen erklären, Influencer-Mechanismen kritisch beleuchten und Medienethik stärken.

Die informationelle Selbstbestimmung von Kindern erfordert Angebote, die befähigen statt bevormunden: Datenschutz, Resilienz gegen digitale Risiken und souveräner Umgang mit eigenen Daten.

Für alle Schularten müssen passende Kompetenzmodelle bereitstehen: Von kindgerechter Orientierung in der Grundschule über Fake-News-Analyse in der Sekundarstufe bis zu Medienethik und Plattformökonomie in der Oberstufe und beruflichen Bildung.

  1. Forderungen des Deutschen Lehrerverbandes

Der Deutsche Lehrerverband fordert einen bundesweiten Rahmen für Medien- und Nachrichtenkompetenz, unterstützt durch dauerhafte Investitionen in digitale Infrastruktur und qualitätsgesicherte Fortbildung. Ein bundesweites Fortbildungsnetzwerk soll Lehrkräfte stärken, während Medienkompetenz verbindlich in allen Lehrplänen verankert wird. Im Mittelpunkt steht die informationelle Selbstbestimmung der Kinder, gestützt durch klare Qualitätsstandards für externe Partner. Nur in verlässlicher Zusammenarbeit aller Akteure kann eine zukunftsfähige Medienbildung gelingen.

Sicherheit an Schulen – aktuelle Einschätzungen und notwendige strukturelle Schritte

Die Sicherheit an Schulen ist ein Thema, das immer stärker in die Wahrnehmung der Berichterstattung und damit der Gesellschaft tritt. Neben den bisher seltenen dramatischen Bedrohungslagen wie Messerangriffen oder Amokläufen gibt es im Alltag vieler Schulen Vorfälle von physischer und psychischer Gewalt sowie Online-Mobbing gegenüber Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften. An vielen Schulen fehlen bislang systematische Strukturen zum Umgang mit Gewaltvorkommnissen. Das vielfältige Thema Sicherheit betrifft neben Schutz vor und den Umgang mit Gewaltvorkommnissen auch Brandschutz und anderen Katastrophenschutz sowie Unfallvermeidung und allgemeinen Gesundheitsschutz der Schulfamilie.

Jede Schule sollte einen dezidierten Sicherheitsbeauftragten haben, der sämtliche Sicherheitsaspekte koordiniert und ein ganzheitliches Sicherheitskonzept für die Schule in ihrer speziellen Lage und Ausstattung erarbeitet.

Selbst wenn es benannte Sicherheitsbeauftragte gibt, verfügen diese häufig weder über eine ausreichende Ausstattung noch über Entlastungsstunden, um ihre Aufgaben ernsthaft wahrnehmen zu können. Insgesamt wird das Thema in seiner Bedeutung unterschätzt und sollte stärker in den Fokus rücken.

Dieser Posten sollte analog zur Funktion eines Datenschutzbeauftragten mit klaren Zuständigkeiten, systemischer Einbindung und Freistellungsstunden ausgestattet werden. Denkbar ist dabei eine Schnittstelle über das bestehende System der Personalräte.

Der Koordinationsbereich eines Sicherheitsbeauftragten umfasst vielfältige Präventions- und Interventionsmaßnahmen:

  • Erste-Hilfe-Maßnahmen
  • Brandschutz
  • Verkehrssicherheit auf den Schulwegen und Unfallschutz auf dem Schulgelände
  • Gesundheitsschutz,
  • Arbeitsschutz
  • psychologische und soziale Präventionsarbeit
  • Kooperation mit Blaulichtorganisationen sowie im Fall eines traumatischen Geschehens Kooperation mit seelsorgerischem und therapeutischem Personal.
  • Regelmäßige Auswertung des Gefahrenpotentials ggf. unter Einbeziehung externer Experten, um die Gefahr zu objektivieren und gefühlte und tatsächliche Gefahr auseinanderzuhalten.

Der/die Sicherheitsbeauftragte ist dabei zuständig für die Aktualisierung von Konzepten, Weiterbildung des Kollegiums und Kommunikation mit Ansprechpartnern außerhalb der Schule.

Kontinuierliche Gewalt-Präventionsarbeit und deren Finanzierung und Unterstützung auf allen Ebenen der Gesellschaft ist wichtig, gerade weil der Erfolg – die Gewalt, die nicht stattgefunden hat – nicht unmittelbar messbar ist. Zur Prävention gehören vor allem Vertrauens- und Beziehungsarbeit, sozialpädagogische Angebote und psycho-soziale Unterstützung, die grundsätzlich sinnvoll sind, unabhängig von konkreten Gewalt- oder sogar Amok-Risiken. Schulen brauchen hier die Unterstützung der Gesellschaft, von Eltern und Familien ebenso wie von gesellschaftlichen Institutionen wie Vereinen und von politischen Strukturen, die über die Finanzierung von Jugendangeboten entscheiden. Eine wesentliche Grundlage wirksamer Prävention an den Schulen ist es, möglichst viel über die Schülerinnen und Schüler zu wissen, um Auffälligkeiten – Rückzugsverhalten, Aggression – frühzeitig erkennen zu können. Hier besteht ein Informationsdefizit, das sich gerade beim Wechsel zwischen Schulformen verschärft und perspektivisch auch mit Konzepten wie Schüler-IDs verknüpft werden könnte.

Ergänzung: Distanzunterricht

Für den Bereich der Prävention spielt auch die Möglichkeit des Distanzunterrichts eine Rolle. In unterschiedlichen Situationen kann es sinnvoll sein, auch kurzfristig auf die Möglichkeit des Distanzunterrichts – für alle oder Teile der Schulgemeinschaft – zurückgreifen zu können:

  • Gefahren auf dem Schulweg wie Sturm oder Glatteis
  • Großflächige ÖPNV-Streiks
  • Besonders ansteckende Krankheiten und große Krankheitswellen
  • Strom- und/oder Heizungsausfall an der Schule
  • Bomben- oder Amokdrohungen gegen die Schule

Damit alle Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler an die Abläufe und Instrumente des Distanzunterrichts gewöhnt sind sowie die entsprechenden Programme und Passwörter parat haben, ist es sinnvoll, einige Male im Schuljahr den Distanzunterricht zu üben. Der Deutsche Lehrerverband plädiert daher dafür, dass die Bildungsministerien den Schulen die Möglichkeit einräumen, selbständig nach der Sachlage solche Übungstage im Schuljahr zu planen sowie bei bestimmten Rahmenbedingungen auch kurzfristig Distanzunterricht auszurufen.

didacta Köln 2026

Stände der DL-Bundesverbände und ihrer Landesverbände in NRW:

DPhV/PhV NRW: Halle 7.1 / Stand E030

BvLB/vlbs/vlw: Halle 6.1 / C041

VDR/lehrer nrw: Halle 7.1. / B036

 

Vortragsprogramm

Der Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung BvLB und seine Landesverbände in NRW vlbs und vlw bieten an ihrem Stand Halle 6.1 / C041 an rund 40 Terminen Vorträge zu verschiedenen berufs- und bildungspolitischen Themen an, die Details sind unter „Events“ unter dem Link https://www.didacta-koeln.de/aussteller/bvlbbundesverband_der_le/ zu finden.

 

Podien und Gesprächsrunden mit Beteiligung von Mitgliedern der DL-Verbände in der Reihenfolge der Termine:

 

Dienstag, 10.03.2026 | 11:30 – 12:15 Uhr

Warum Lehrkraft werden?

Forum didacta aktuell, Halle 6 E70/F79

Tobias Braune – Landesvorsitzender junge lehrer nrw, Pia Hegener – Leiterin des Referates 515 „Ganztag, Familiengrundschulzentren“ im MSB NRW, Olaf Korte – Schulleiter Realschule Kastanienallee in Velbert, Wiebke Meyer – Fachleiterin Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Dortmund, Jochen Smets – Pressesprecher lehrer nrw e. V.

https://www.didacta-koeln.de/event/warum_lehrkraft_werden/

 

Dienstag, 10.03.2026 | 12:00 – 12:45 Uhr

Zwischen Selfie und Selbstzweifel – Wie geht’s der jungen und digitalen Generation wirklich?

Forum Bildungsperspektiven, Halle 8 B40/C41

Mareike Wulf – Parlamentarische Staatssekretärin Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Amy Kirchhoff – Generalsekretärin Bundesschülerkonferenz, Clara Lösel – Poetry Artist & Bestseller-Autorin, Pankraz Männlein – Bundesvorsitzender BvLB, Moderation: Matthias Graf von Kielmansegg, Geschäftsführer Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH

https://www.didacta-koeln.de/event/zwischen_selfie_und_selbstzweifel_-_wie_gehts_der_jungen_und_digitalen_generation_wirklich/

 

Dienstag, 10.03.2026 | 14:45 – 15:30 Uhr

Forum Schulpraxis, Halle 7 B10/C11

Schutz, Teilhabe, Kompetenz: Was brauchen Jugendliche im Umgang mit Social Media?

Romance Bassingha – Jugendreporterin & Studentin, Lilli Berthold – Stellvertretende Generalsekretärin Bundesschülerkonferenz, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing – Bundesvorsitzende DPhV, Timm Lutter– D21-Präsidiumsmitglied und Director Unternehmenskommunikation & Public Affairs Cornelsen

Initiative D21 e.V. und Cornelsen Verlag

https://www.didacta-koeln.de/event/schutz_teilhabe_kompetenz_was_brauchen_jugendliche_im_umgang_mit_social_media/

 

Mittwoch, 11.03.2026 | 11:00 – 11:45 Uhr

Halle 6, Stand F11b

Lust. Macht. Gewalt – Was New Adult über Geschlechterrollen lehrt und warum Schule mitreden sollte

Gabriele Kasigkeit – Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des DPhV & Leitung der AG für frauenpolitische Fragen im DPhV, Merle Lotter – Uni Köln Kinder- und Jugendmedienforschung, Juli Reiher – BookTokerin, Moderation: Nele Kister – Eduversum

https://www.didacta-koeln.de/event/lust_macht_gewalt_-_was_new_adult_ueber_geschlechterrollen_lehrt_und_warum_schule_mitreden_sollte/

 

Mittwoch, 11.03.2026 | 11:45 – 12:30 Uhr

Forum Berufliche Bildung/myQ-Qualifizierung, Halle 6 B30/C39

Mitreden erwünscht! Demokratie lehren, lernen, leben

Jürgen Böhm – Bildungsstaatssekretär Land Sachsen-Anhalt, Mia Homner – Notarfachangestellte im 2. Ausbildungsjahr Städt. Berufsschule für Rechts- und Verwaltungsberufe München, Gabriel Just – Medizinischer Fachangestellter im 2. Ausbildungsjahr Staatliche Berufsschule III Bamberg Business School, Pankraz Männlein – Bundesvorsitzender BvLB, Juliane Stubenrauch-Böhme – Ministerialrätin Stiftung Bildungspakt Bayern, Moderation: Kate Maleike

https://www.didacta-koeln.de/event/mitreden_erwuenscht_demokratie_lehren_lernen_leben/

 

Mittwoch, 11.03.2026 | 11:45 – 12:30 Uhr

Forum didacta aktuell, Halle 6 E70/F79

Schulleitung mit Wirkung – Kollegien im Wandel stärken

Martin Fugmann – Geschäftsführender Vorstand Heraeus Bildungsstiftung, Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing – Bundesvorsitzende DPhV, Christian Stork – Lehrer, Erprobungsstufenkoordinator Städt. Gymnasium Köln-Deutz Thusneldastraße, André Szymkowiak – Schulleiter|DLP-Preisträger 2023 Gymnasium Thusneldastraße KI-Pilotschule, Moderation: Jan-Martin Wiarda

https://www.didacta-koeln.de/event/transformation_gestalten_-_was_leitungspersoenlichkeiten_staerkt_und_kollegien_motiviert/

 

Mittwoch, 11.03.2026 | 14:15 – 15:00 Uhr

Forum didacta aktuell, Halle 6 E70/F79

Lernen und Prüfen neu denken – aber wie?

Patricia Drewes – Schulleiterin Hans-Ehrenberg-Schule in Bielefeld, Institut für zeitgemäße Prüfungskultur, Amy Kirchhoff – Generalsekretärin Bundesschülerkonferenz, Prof. Dr. Kai Maaz – Geschäftsführender Direktor des DIPF, Ralf Neugschwender – Bundesvorsitzender Verband Deutscher Realschullehrer (VDR), Moderation: Dr. Matthias Degen

https://www.didacta-koeln.de/event/lernen_und_pruefen_neu_denken_-_aber_wie/

 

Mittwoch, 11.03.2026 | 15:15 – 16:00 Uhr

Forum Berufliche Bildung/myQ-Qualifizierung, Halle 6 B30/C39

Duale Berufsausbildung in Deutschland, Österreich, Schweiz – Wettbewerbsvorteil der Wirtschaft

Pankraz Männlein – Bundesvorsitzender BvLB, Marissa Matzka – Mitglied der Geschäftsleitung Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG, Michael Vierlinger – Direktor Berufsschule Linz 6, Christian Villiger – Geschäftsführer libs – Industrielle Berufslehren Schweiz, Moderation: Dr. Jan Hofer

https://www.didacta-koeln.de/event/duale_berufsausbildung_in_deutschland_oesterreich_schweiz_-_wettbewerbsvorteil_der_wirtschaft/

 

Donnerstag, 12.03.2026 | 14:00 – 15:00 Uhr

Workshop-Fläche Berufliche Bildung, Halle 6 Stand B70/C79

Mit KI exzellente Berufliche Bildung Nachhaltige Entwicklung (BBNE) gestalten?!

Alexander Bickel – Vertriebsleiter DACH FESTO Didactic, Dr. Julia Pargmann – Universität Hamburg, Dr. Michael Scharp – Forschungsleiter Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung GmbH, Christine Stache – Vorstandsmitglied Bundesverband Deutscher Berufsausbilder e.V., Moderation: Stefan Nowatschin, BvLB

https://www.didacta-koeln.de/event/mit_ki_exzellente_berufliche_bildung_nachhaltige_entwicklung_bbne_gestalten/

 

Donnerstag, 12.03.2026 | 14:15 – 15:00 Uhr

Forum Bildungsperspektiven, Halle 8 B40/C41

Next Level Berufsorientierung: Individualisiert. Digital. Wirkungsvoll.

Ralf Neugschwender – Bundesvorsitzender Verband Deutscher Realschullehrer (VDR), Dr. Hans-Joachim Prinz – Präsident Didacta Verband e.V., Christina Ramb – Mitglied der Hauptgeschäftsführung Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Aline Sommer-Noack – Stellvertretender Vorsitz Bundeselternrat, Moderation: Dr. Matthias Degen

https://www.didacta-koeln.de/event/next_level_berufsorientierung_individualisiert_digital_wirkungsvoll/

 

Donnerstag, 12.03.2026 | 15:00 – 16:30 Uhr

Congress-Centrum Nord, Konferenzraum D

Zeit für Stärken – Wie Technologie den menschlichen Kern stärkt 

Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing – Bundesvorsitzende DPhV, Daniel Jung – KI-Coach und SPIEGEL-Bestsellerautor, Lydia Clahes – Lehrercoach und Autorin, Daniel Zacharias – CEO Sdui Group, Moderation Anja Backhaus

https://www.didacta-koeln.de/event/zeit_fuer_staerken/

 

Freitag, 13.03.2026 | 11:00 – 11:45 Uhr

Bühne Bildungsmedien, Halle 7 C38/D39

Bildung auf Autopilot? Koordinaten für eine zukunftsfähige, menschliche und leistungsstarke Schule

Christian Schulze – Stellv. Vorsitzender Junge Philologen NRW; Seminarbetreuer ZfsL Düren

Prof. Dr. Markus Ritter – Ruhr-Universität Bochum

https://www.didacta-koeln.de/event/bildung_auf_autopilot_koordinaten_fuer_eine_zukunftsfaehige_menschliche_und_leistungsstarke_schule/

 

Samstag, 14.03.2026 | 15:30 – 16:30 Uhr

Workshop-Fläche Schulische Bildung, Halle 8 Stand C58/D59

Fit for Job

Georg Hoffmann – Vorsitzender Junge Philologen NRW; Seminarbetreuer ZfsL Aachen

Christian Schulze – Stellv. Vorsitzender Junge Philologen NRW; Seminarbetreuer ZfsL Düren

https://www.didacta-koeln.de/event/fit_for_job/