Aktuell

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Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, zum Wahlrecht ab 16 bei der kommenden Europawahl: „Manche Jugendliche setzen sich sehr engagiert mit politischen Themen auseinander, andere interessiert es gar nicht – ein früheres Wahlrecht wird das nicht automatisch ändern!“ – weiterlesen unter diesem Link

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Jetzt anmelden! Gemeinsame Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Deutschen Lehrerverbandes: kompetent, digital, vernetzt? Innovationen für die Schule von heute

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Bildungsdialog – kommunizieren, austauschen und gemeinsam anpacken

Die dringend benötigte Entwicklung des deutschen Bildungssystems lässt sich nur mit vereinten Kräften von Politik und Zivilgesellschaft angehen. Aus dieser Überzeugung heraus hat die Initiative #NeustartBildungJetzt konkrete Ideen für einen kontinuierlichen und integrativen Dialogprozess vorgelegt. Der „Bildungsdialog für Deutschland“ knüpft unmittelbar an den Appell für einen Nationalen Bildungsgipfel aus dem März 2023 an. Mit dem Vorschlag zur breiten Beteiligung aller Akteure im Bildungswesen, insbesondere aus der Bildungspraxis, soll ein Paradigmenwechsel eingeleitet werden.

Der Deutsche Lehrerverband begrüßt den Ansatz des Dialogs und der Kooperation aller beteiligten Ebenen im Bildungssystem. Er hat daher den Aufruf mit gezeichnet. Alle Informationen zum Bildungsdialog finden Sie auf der Seite der Initiative #NeustartBildungJetzt unter diesem Link.

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Zur Ifo-Studie: Und wieder einmal steht das Gymnasium im Mittelpunkt

ein Kommentar von Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbands

Die einzige Schulart neben der Grundschule, die es in allen Bundesländern gibt, ist mal wieder das Maß aller Dinge. Die Diskutierenden im Bildungsbereich kennen sich da ja am besten aus. Nur die wenigsten unter ihnen haben kein Gymnasium durchlaufen, haben keine allgemeine Hochschulreife erworben. Hier weiterlesen

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DL-Präsident Stefan Düll im Podcast „Bits, Buff und Bildung“

Das ausführliche Gespräch über Schule und Digitalisierung finden Sie unter diesem Link.

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Pressemitteilung des Deutschen Lehrerverbandes zu den Ergebnissen des Schulbarometers 2024:

Schulen brauchen mehr Unterstützung!

  • Unterstützendes Personal zum Umgang mit herausforderndem Schülerverhalten 
  • Mehr Zeit für das Wesentliche, für Unterricht, Projekte und Fahrten sowie Fortbildungen
  • Attraktive Arbeitsbedingungen für Lehrende und Lernende
  • Echtes Interesse von Politik und Gesellschaft an einer nachhaltigen Bildungspolitik
  • Digitalisierung und KI-Nutzung als Chance für Lehrkräfte und Schulleitungen

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter diesem Link.

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Zur Verwendung gendersensibler Sprache

Der Deutsche Lehrerverband fordert die Verwendung einer respektvollen Sprache, die gleichzeitig gendersensibel ist. Dazu gehören Formulierungen wie „Lehrkräfte“, „Kinder und Jugendliche“, „Heranwachsende“, „Schülerinnen und Schüler“, „Mitglieder der Schulleitung“ und „Sekretariatsteam“. Wir verwenden keine Gendersternchen, Gendergaps oder Binnen-I. Dies ist eine Frage der korrekten Orthografie und Grammatik.

Mehr dazu unter diesem Link.

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Deutscher Lehrerverband: Keine Zivilschutzübungen an den Schulen – aber die Bedrohungslage und Verteidigungsstrukturen als Thema im Unterricht zur Sprache bringen

Zivilschutz ist ein Thema für die gesamte Gesellschaft und betrifft Verhaltensweisen, die auf viele verschiedene Situationen zutreffen. Feuerschutzübungen sowie Ersthilfe-Ausbildung sind Routine an vielen Schulen. Weitegehende Zivilschutzübungen sollten allerdings außerhalb von Schulen stattfinden und sich an die Bevölkerung richten. Schulen können Versäumnisse in diesem Bereich nicht auffangen.

Die thematische Behandlung von Krisen und Katastrophen im Unterricht findet bereits statt. Auch das Thema Krieg ist an den Schulen angekommen. Es wäre naiv anderes zu glauben oder zu wünschen. In vielen Klassen gibt es Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine, Syrien und anderen Ländern. Zudem leben Schülerinnen und Schüler ja nicht in einer abgeschotteten Blase; sie bringen ihre Fragen zu Themen wie Naturkatastrophen und Krieg mit in die Schule, tauschen sich untereinander aus und stellen Fragen dazu im Unterricht. Offener Austausch sorgt hier für Sicherheit und Vertrauen. Das gilt auch im Hinblick auf die sicherheitspolitische Lage unseres Landes.

Den vollständigen Text zum Thema lesen Sie unter diesem Link.

Bild: Thommy Weiss/pixelio.de

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Gemeinsames Schreiben von Ärzteschaft, Apothekerschaft, Wissenschaft, Lehrerschaft und Polizei an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Bild: (c) Petra Bork / pixelio.de

Der Deutsche Bundestag wird voraussichtlich im Januar über ein Gesetz zur Legalisierung von Cannabis in Deutschland abstimmen. Dabei geht es um eine grundlegende Weichenstellung, die gravierende gesellschaftliche Auswirkungen entfalten wird, insbesondere mit Blick auf die Entwicklungs- und Lebensperspektiven junger Menschen in unserem Land.

Ein breiter Zusammenschluss zahlreicher Organisationen aus Ärzteschaft, Apothekerschaft, Wissenschaft, Lehrerschaft und Polizei – darunter der Deutsche Lehrerverband DL – appelliert dringend an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich noch einmal mit den in einem gemeinsamen Schreiben der Organisationen dargelegten Kritikpunkten an dem Gesetzesvorhaben zu befassen und dem vorliegenden Gesetzentwurf nicht zuzustimmen.

Das Schreiben als PDF zum Download: Gemeinsames_Schreiben_MdBs_Cannabis-Legalisierung_08122023

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Gespräche zu schulischer Bildung und Chancengerechtigkeit für Schülern mit Migrationshintergrund

Auf Einladung von Prof. Dr. Vural Ünlü, Vorstandssprecher der Türkischen Gemeinde in Bayern, nahm DL-Präsident Stefan Düll am 21.02.2023 an einem Abendessen mit anregenden Gesprächen zu Integration, politische und schulische Bildung und Chancengerechtigkeit für Schülern mit Migrationshintergrund in Bayern und Deutschland teil. Stefan Düll hielt einen Impuls-Vortrag zum Thema „Chancengerechtigkeit im vielgliedrigen deutschen Bildungswesen“, weitere Impulse gab es von Gül Solgun-Kaps (Rektorin der Kerschensteiner Grund- und Mittelschule, Perspektive: Schulen mit hohem Migrationsanteil ), Dr. Ute Eiling-Hütig (MdL, CSU – Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultus, Perspektive Gesetzgeber), Kemal Ülker (Co-Bundesvorsitzender der Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e. V. (FÖTED), Perspektive Ausländische Elternbeiräte) und André Beinert (Schulleiter Phorms München – zuvor 20 Jahre Erfahrung als Lehrer in Singapur, Perspektive Bildungssystemvergleich Singapur).

Weitere Teilnehmer waren Diclehan Ünal, Vorstand Ausländischer Elternverein München e.V. (AEV), Dr. Dirk Walter, Journalist bei Mediengruppe Münchner Merkur tz, Hasan Tan, Vorstand der Türkischen Gemeinde in Bayern e.V., Orhan Tinengin, Doyen der Türkischen Presse in München und Träger des Bayerischen Verdienstordens, Sema Berthold, Vize-Vorstandssprecher der Türkischen Gemeinde in Bayern e.V., Dr. Tülin Güvenç-Mecilioğlu, Projektleiterin AEV e.V., Yüksel Ekici, Vorstandssprecher des Ausländischen Elternvereins München (AEV) e.V.

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Demokratie und Menschenwürde

Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, fordert mit Bezug auf „Einigkeit und Recht und Freiheit“ gesellschaftliche Unterstützung und Einigkeit für

  • den Schutz der Würde aller Menschen in Deutschland
  • die Achtung und Einhaltung der Prinzipien des Rechtsstaats
  • die Freiheit der Meinung und der Demonstration, der Rede und des Wortes, der Versammlung und der Vereinigung.

Ebenso brauchten die Menschen Freiheit von Furcht und Verfolgung, von Armut und Ausbeutung, von Unwissenheit und Nichtbildung.

Mit Bezug auf die Worte von Margot Friedländer „Ich bin nicht mehr lange da. Jetzt seid ihr dran.“ betonte er: „Jetzt sind wir dran. Ohne Zeitzeugen in den Medien und im Unterricht und ohne familiären Bezug zur NS-Vergangenheit bei den Schülerinnen und Schülern (keine Großeltern, die damals in Deutschland gelebt haben; bedingt durch Demographie oder Zuwanderungsbiographie) wird die Vermittlung dieser Vergangenheit und der daraus bedingten Verantwortung schwierig. Woran knüpft man an? Welches Vorwissen kann man voraussetzen? Wie schafft man Authentizität? Wie Betroffenheit? … Es gibt was zu tun. Nie wieder ist jetzt.“

Er wies darauf hin, dass für die Schulen die Förderung der Demokratie zu ihrem Grundauftrag gehört und dass Lehrkräfte im Unterricht und Schulen als Ganzes im Schulalltag klar Stellung gegen Diskriminierung und Rassismus beziehen.

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DL-Mitgliedsverbände auf der didacta:

Die Informationen zu den Ständen der DL-Bundesverbände und ihrer Landesverbände auf der didacta 2024 in Köln, sowie Informationen zu Referenten aus dem Bereich des DL und seiner Mitgliedsverbände finden Sie hier.

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Ehrung für Dr. Horst Günther Klitzing

Der langjährige stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands (DPhV), Dr. Horst Günther Klitzing, hat die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Damit würdigt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dessen mehr als 40-jähriges ehrenamtliches Engagement in seinen verschiedenen Ämtern. Torsten Lang, Staatssekretär im Saarländischen Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, überreichte die Bundesverdienstmedaille am späten Dienstagnachmittag in Saarbrücken.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands und stv. Bundesvorsitzender des DPhV, Stefan Düll, sagte: „In zahlreichen Positionen hat Dr. Horst Günther Klitzing – auch als Teilnehmer im Präsidium des Deutschen Lehrerverbandes – über mehrere Jahrzehnte hinweg Großartiges für das deutsche Schulwesen geleistet. Zu Recht wird diese herausragende Arbeit jetzt mit der Bundesverdienstmedaille gewürdigt. Im Namen des gesamten Deutschen Lehrerverbands gratuliere ich Dr. Horst Günther Klitzing von ganzem Herzen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.“

Die vollständige Pressemitteilung des DPhV finden Sie unter diesem Link.

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Nachruf auf Hans-Joachim Kluge

Hans-Joachim Kluge – langjähriger Schatzmeister des Deutschen Lehrerverbandes (1990-2011) und DL-Ehrenmitglied – ist am 14.01.2024 im Alter von 89 Jahren verstorben. Präsident Stefan Düll und das Präsidium des Deutschen Lehrerverbandes behalten Hans-Joachim Kluge und sein unermüdliches und beispielgebendes ehrenamtliches Wirken in dankbarer Erinnerung und sprechen seinen Angehörigen und Freunden tiefes Mitgefühl aus.

Den ausführlichen Nachruf finden Sie unter diesem Link.

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Künstliche Intelligenz im Unterricht

DL-Präsident Stefan Düll fordert im Interview mit der dpa datenschutzkonforme Zugänge für die Nutzung von KI-Anwendungen, um in den Schulen mit den Lernenden gezielt Chancen und Grenzen alltäglicher KI ausloten zu können. Als Beispiele nannte er Large Language Models wie ChatGPT, komplexe Übersetzungsprogramme sowie Bilderzeugungsprogramme.

Außerdem forderte er mehr Fortbildungen in diesem Bereich, aktuell finde die Fortbildung zu Künstlicher Intelligenz oft informell auf Ebene des Kollegiums statt oder durch Angebote von Verbänden.

Deutschlandfunk, 05.01.2024 – Lehrerverband fordert bessere Möglichkeiten für Unterricht mit KI

Heise.de, 04.01.2023 – Deutscher Lehrerverband: Lehrkräfte brauchen datenschutzkonformen Zugang zu KI 

(Bildquelle: Klicker/pixelio.de)

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Bildungsthemen – der Blick auf 2024

(c) Andreas Gebert

Am Ende des Jahres lohnt nicht nur der Blick zurück, sondern auch der nach vorne, auf die Themen im Bereich der Bildung, die wichtig werden (oder bleiben). Was muss sich ändern, wo muss sich etwas bewegen?

Schulische Bildung und Erziehung sind wichtige Voraussetzungen für ein selbstverantwortetes Leben mit kultureller Teilhabe. In Kitas und Schulen werden die Grundlagen für unsere freiheitliche demokratische Gesellschaft gelegt. Doch gerade im Bereich der Bildung blicken wir auf eine lange andauernde Mangelsituation – personell und materiell. Der Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland wird damit ebenso gefährdet wie der soziale Zusammenhalt.

DL-Präsident Stefan Düll analysiert in seinem Text für die Plattform Lehrer-News (unter diesem Link), welche Baustellen insbesondere die Ergebnisse der IQB-Leistungsstandards und der OECD-PISA-Vergleichsstudie auf allen Ebenen des Schulwesens für das Jahr 2024 aufzeigen.

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SWK-Gutachten zur Lehrkräftegewinnung

Am vergangenen Freitag stellte die Ständige Wissenschaftliche Kommission der KMK ihr ausführliches Gutachten zur Lehrkräftegewinnung vor (Informationen und Download unter diesem Link).

DL-Präsident Stefan Düll nimmt dazu wie folgt Stellung:

(c) Andreas Gebert

Ein etwaige Umsetzung der SWK-Vorschläge motiviert nicht per se mehr junge Leute zur Aufnahme eines Lehramtsstudiums. Hier braucht es eine Änderung der öffentlichen Einstellung zum Berufsbild Lehrkraft, ein Bild, das allzu oft in düsteren Farben gemalt wird. Die Wertschätzung für den besonderen Dienst an der Gesellschaft und ihren Kindern muss deutlich gemacht werden. Zur Steigerung der beruflichen Attraktivität setzt die SWK berechtigterweise auch auf den Ausbau der Karrieremöglichkeiten im großen Aufgabenfeld Schule. Entsprechende Fortbildungsreihen und Qualifizierungsmaßnahmen sind hier zu systematisieren. Der DL erwartet für die Teilnahme an solchen eine entsprechende Verringerung der Unterrichtsverpflichtung.

Für die nächsten Jahre rechnet die KMK derzeit mit 1 Million zusätzlicher schulpflichtiger junger Menschen. Ein zuverlässigere Bedarfsprognose sollte selbstverständlich sein, ist aber immer volatil, wie auch die SWK feststellt im Hinblick auf die beiden großen Fluchtbewegungen aus Syrien und der Ukraine sowie für den weiteren starke Zuzug junger Menschen jeden Tag.

Die SWK hat Recht, wenn sie die Schaffung von Studienplätzen in Mangelbereichen empfiehlt oder den Abbau von Zulassungsbeschränkungen bei der Aufnahme oder beim Wechsel eines Lehramtsstudiengangs. Darüber hinaus, meint der DL, dürfen Lehrämtler nicht länger als fünftes Rad am Wagen der Universität behandelt werden.

Anders als die SWK setzt der Deutsche Lehrerverband mit Ausnahme einiger Bereiche der beruflichen Schulen auf ein spezifischen Lehramtsstudium mit Staatsexamen, das es ja in Hessen und Bayern noch gib. Dieses fokussiert den angestrebten Beruf und verkürzt die Studiendauer im Vergleich zum BA-/MA-Studium. Damit kann auch ein zweijähriges Referendariat angefügt werden wie in den beiden Ländern, wohingegen die SWK für einen in der Regel einjährigen Vorbereitungsdienst plädiert.

Alle Studien belegen die Wichtigkeit der hohen fachlichen Qualifikation einer Lehrkraft, für den Lehrerfolg, aber auch für die berufliche Selbstsicherheit und damit psychische Gesundheit. Daher ist es zu begrüßen, dass jegliche Lehramtsausbildung wissenschaftsbasiert erfolgen soll. Die SWK-Überlegungen zu einem Ein-Fach-Lehramtsstudium mit Master-Abschluss in einem Unterrichtsfach bei Berufs- oder Studiengangwechsel mit darauffolgendem Referendariat erscheint plausibel. Der DL sieht hier den Bedarf vor allem in den MINT-Fächern. Besoldungsrechtliche Fragen wären noch zu klären. Der Verzicht auf Sondermaßnahmen mit zweijährigem Referendariat für fertige Masterabsolventen in einschlägigen Fächern mit mehrjähriger Berufserfahrung will aber gut überlegt sein, um das Potential dieser Berufswechselbereiten nicht zu verlieren.

Der Umgang mit unseren Kindern und Jugendlichen, mit ihren sozial-emotionalen, motorischen und geistigen Fähigkeiten und ihrem seelischen Befinden muss in den Händen von Menschen liegen, die eine wissenschaftlich fundierte und zugleich intensiv praktische Ausbildung in den Fächern und den Erziehungswissenschaften absolviert haben. Die Bildung und Erziehung der nachfolgenden Generation ist quasi die Operation am offenen Herzen einer Gesellschaft. Wer operiert, braucht Wissen, Kompetenzen und Erfahrung. Universität und Studienseminar sind die beiden Pfeiler einer erfolgreichen Qualifizierung und Qualitätskontrolle. Hieran wird der DL die KMK und die Länder bei der Rezeption des SWK-Gutachtens messen.

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Gemeinsames Schreiben von Ärzteschaft, Apothekerschaft, Wissenschaft, Lehrerschaft und Polizei an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Bild: (c) Petra Bork / pixelio.de

Der Deutsche Bundestag wird voraussichtlich im Januar über ein Gesetz zur Legalisierung von Cannabis in Deutschland abstimmen. Dabei geht es um eine grundlegende Weichenstellung, die gravierende gesellschaftliche Auswirkungen entfalten wird, insbesondere mit Blick auf die Entwicklungs- und Lebensperspektiven junger Menschen in unserem Land.

Ein breiter Zusammenschluss zahlreicher Organisationen aus Ärzteschaft, Apothekerschaft, Wissenschaft, Lehrerschaft und Polizei – darunter der Deutsche Lehrerverband DL – appelliert dringend an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich noch einmal mit den in einem gemeinsamen Schreiben der Organisationen dargelegten Kritikpunkten an dem Gesetzesvorhaben zu befassen und dem vorliegenden Gesetzentwurf nicht zuzustimmen.

Das Schreiben als PDF zum Download: Gemeinsames_Schreiben_MdBs_Cannabis-Legalisierung_08122023

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PISA 2022 – was es braucht:

  • Nachhaltige Investitionen in nachhaltige Bildung – aber der Bund verweigert den Digitalpakt und die Länder das Startchancenprogramm.
  • Verpflichtende systematische vorschulische Sprachstandstests in den Kindertagesstätten, ggfs. verbunden mit verpflichtenden Vorschuljahren sowie gezielter Sprachförderung im gesamten Bildungsverlauf – aber dafür braucht es mehr ausgebildetes Kita- und Lehrpersonal.
  • Individuelle Diagnostik und Förderung durch Lehrkräfte – aber man belastet die Lehrkräfte mit Verwaltungskram, der von Schulassistenzen oder digital effizienter erledigt werden könnte.
  • Flankierendes Personal für die sozial-emotionale Förderung, also Personal für Schulassistenz, Schulpsychologie, Sozialarbeit und Jugendarbeit – aber man streitet sich über die Zuständigkeiten zwischen Land und Kommune und zwischen Kultus- und Sozialministerien.
  • Ausreichende Versorgung mit qualifizierten Lehrkräften – aber die Länder haben jahrelang eine auf Kante genähte Einstellungspolitik betrieben und wollen jetzt auch noch die Ausbildung verschlimmbessern; allein die von der KMK für die nächsten zehn Jahre prognostizierten 1 Mio. zusätzlichen Schülerinnen und Schüler erhöhen den Lehrkräftebedarf um 80.000 Personen.
  • Wertschätzung für den Beruf und die Berufung Lehrkraft, sie dienen den Ländern – aber die Länder machen bei den Tarifverhandlungen nicht einmal ein Angebot.
  • Konzentrations- und wertschätzende Lernumgebung durch kleinere Klassen und Lerngruppen – aber es fehlt das Personal.
  • Ansprechende Schulbauten – aber die öffentliche Hand schiebt einen 50-Mrd.-Schulsanierungsstau vor sich her.
  • Digitalisierung mit Sinn und Verstand, lernflankierend statt lernersetzend und fokussierend statt ablenkend – aber die Politik setzt auf Masse statt Klasse und der Bund verweigert den Digitalpakt 2.0.
  • Verantwortlichkeit der Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder im Sinne vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule – aber das Prinzip ‚Fördern und Fordern‘ wird bei Eltern, wo es notwendig wäre, nicht stringent umgesetzt.

Fazit: Geld allein löst nicht alle Herausforderungen, aber es hilft ungemein. Es braucht ein 200-Mrd.-Euro-Sondervermögen ’nachhaltige Bildung‘ vom Bund und von den 16 Ländern für die nächsten 10 Jahre. Und es muss ein Ruck durch die Gesellschaft gehen – nicht nur im Hinblick auf Bildung, sondern auch hinsichtlich des Klimawandels, der inneren und äußeren Sicherheit, sowie des High-Tech-Standorts Deutschland: Leistung ist etwas wert, Arbeit bereichert das Leben, wir können nicht alles haben, Verantwortung statt Vollkaskomentalität, Anpacken statt Zuschauen, Fördern und Fordern, weniger ’nice to have‘, mehr Notwendiges.

Eine DL-Presseschau zu den PISA-Ergebnissen 2022 finden Sie unter diesem Link.

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Schulen und Künstliche Intelligenz

Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, betont, dass ein Land wie Deutschland bei Themen wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auch im Schulbereich stärker vorangehen sollte. Damit Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern die Funktionsweise von KI, die Nutzungsmöglichkeiten, die Stärken und Schwachstellen besprechen können, brauchen die Schulen KI-Software-Lizenzen, bei denen keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Im Unterricht könnten als Teil der Medienbildung KI-Resultate verglichen werden, um besser einschätzen zu können, was KI kann und wo die Anwendung sinnvoll ist und wo nicht – und um besser gegen Fakes gewappnet zu sein. Lehrkräfte könnten KI-Systeme zur Entlastung nutzen, z.B. indem sie damit Prüfungsaufgaben erstellen. Zwar gebe es in allen Bundesländern KI-Fortbildungen für Lehrkräfte, aber nur an wenigen Schulen geeignete Lizenzen. Darauf wies der DL-Präsident u.a. im Gespräch mit der Zeitschrift Focus hin (gedruckte Ausgabe Focus 48/2023, S. 20).

(Bildquelle: Klicker/pixelio.de)

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Gespräche über Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Auf Einladung von Prof. Dr. Vural Ünlü, Vorstandssprecher der Türkischen Gemeinde in Bayern, nahm DL-Präsident Stefan Düll am 21.11.2023 an einem Abendessen mit anregenden Gesprächen zu Integration, Islam, Judentum, politische und schulische Bildung in Bayern und Deutschland teil. Die Türkische Gemeinde in Bayern ehrte mit dieser Veranstaltung drei Ausscheidenden aus dem Bayerischen Landtag, die sich im Laufe ihrer langjährigen politischen Karrieren stark für das Thema Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt eingesetzt habe: Frau Gudrun Brendel-Fischer (CSU), Herrn Harald Güller (SPD) und Herrn Hep Monatzeder (Grüne Bayern). Die Begegnung mit Frau Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die die Laudatio auf die drei Geehrten hielt, war beeindruckend. Die Schulen werden beitragen zu einem Bayern als Heimat für alle Menschen guten Willens.

Ebenfalls Teil der Gesprächsrunde: Yehoshua Chmiel, Vize-Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern; Dr. Roman Deininger, Chefreporter der Süddeutschen Zeitung; Dr. Christoph Kern, Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes; Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing; Prof. Dr. Dr. Fuat Oduncu, Krebsforscher und Präsident der Erich-Frank Gesellschaft e.V.; Dr. Hanna Sammüller-Gradl, Kreisverwaltungsreferentin der Landeshauptstadt München; Orhan Tinengin, Doyen der Türkischen Presse in München und Träger des Bayerischen Verdienstordens

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Der Deutsche Lehrerverband gratuliert dem neuen Vorsitzenden Ralf Neugschwender unseres Mitgliedsverbandes VDR (Verband Deutscher Realschullehrer)

Im Rahmen ihrer Bundesvorstandssitzung haben die Mitglieder des Bundesvorstandes des Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR) den bisherigen VDR-Geschäftsführer Ralf Neugschwender zum neuen Vorsitzenden gewählt. Neugschwender folgt auf Jürgen Böhm, der im vergangenen Juli zum Bildungsstaatssekretär in Sachsen-Anhalt berufen wurde.

DL-Präsident Stefan Düll gratuliert dem neuen VDR-Bundesvorsitzenden und betonte: „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im Deutschen Lehrerverband für ein qualitätsorientiertes, pluralistisches und vielgliedriges Schulwesen. Die Realschulen und der mittlere Schulabschluss haben mit Ralf Neugschwender die richtige Person an führender Stelle.“

Ralf Neugschwender (Bild: Florian Böhm)

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120 Jahre DPhV

Der Deutsche Lehrerverband gratuliert seinem Bundesverband DPhV (Deutscher Philologenverband) zur Feier seines 120-jährigen Bestehens am 10.11. 2023 in Berlin. Der DPhV wurde unter dem Namen „Vereinsverband akademisch gebildeter Lehrer Deutschlands“ am 6. Oktober 1903 im Ratskeller in Halle gegründet.

Zum Festakt „120 Jahre Deutscher Philologenverband“ sprachen Schleswig-Holsteins Kultusministerin Karin Prien und der ehemalige Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Peter-André Alt, in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.​ Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Was die Welt im Innersten zusammenhält – Fachlichkeit und Komplexität als Elemente gymnasialer Bildung”.

Fachtagung und Neuwahlen

Am 15. und 16. Juni 2023 fanden in Berlin die Fachtagung von KAS und Deutscher Lehrerverband und die alle drei Jahre stattfindende Sitzung des Bundeshauptausschuss des Deutschen Lehrerverbands statt.

Den Bericht zur Tagung finden Sie hier auf der Seite des Lehrerverbands, die Video-Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier auf der Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Unter dem Titel „Schule ohne Lehrkräfte? Probleme, Lösungsansätze und Zukunftsperspektiven“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Lehrerverbands mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der KMK sowie der Eltern und Schüler und zahlreichen Lehrkräften und weiteren an der Bildung Beteiligten. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Bildungsjournalisten Martin Spiewak. Einig waren sich alle Beteiligten, dass die Qualitätsstandards in der Lehrkräfteausbildung trotz des bestehenden Lehrkräftemangels im Interesse der Schülerinnen und Schüler nicht heruntergefahren werden dürfen.

Heinz-Peter Meidinger und Stefan Düll bei der Tagung von KAS und Deutscher Lehrerverband.

Die Delegierten des Bundeshauptausschuss wählten Stefan Düll zum neuen Präsident des Deutschen Lehrerverbands – DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger war nach zwei Amtszeiten nicht erneut angetreten. Der BHA ernannte Heinz-Peter Meidinger zum Ehrenpräsidenten des Deutschen Lehrerverbands. Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Die Delegierten des Bundeshauptausschuss des Deutschen Lehrerverbands – angereist aus dem ganzen Bundesgebiet, ernannt von den vier Bundesverbänden des Deutschen Lehrerverbands DPhV, BvLB, VDR und KEG.

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In der Zeitschrift „Die politische Meinung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung schreibt DL-Präsident Meidinger in einem ausführlichen Gastbeitrag „Ein Blick zurück nach vorn“ über seinen Blick auf die Bildungspolitik der vergangenen Jahrzehnte – von den Schulstrukturdebatten zu den neoliberalen Einflüssen auf Reformen, und die Lehren, die sich dazu für die Bildungspolitik ziehen lassen.

KAS.de, Februar 2023 – Ein Blick zurück nach vorn – Schulpolitik in Deutschland

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Bestürzung und Trauer

Wir sind bestürzt und fassungslos über den brutalen Mord an unserer Kollegin an einem Berufskolleg in Ibbenbüren. So eine sinnlose Tat ist schwer zu ertragen.

Unsere Gedanken sind bei der Familie, den Angehörigen, Freunden und Bekannten. Wir sind bei ihnen angesichts dieser Wahnsinnstat, die so viel Leid über sie gebracht hat.

Wir fühlen mit der gesamten Schulfamilie und wünschen ihr viel Kraft und Unterstützung für die kommenden schweren Tag und Wochen, um dieses Ereignis aufzuarbeiten und zu bewältigen.

Das Präsidium des Deutschen Lehrerverbands

Jürgen Böhm (VDR) –  Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing (DPhV) – Gerlinde Kohl (KEG) – Pankraz Männlein, Dominik Berdin (BvLB)  – Heinz-Peter Meidinger (Präsident)

Berlin, den 11.01.2023

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Am 10.11.2022 trafen sich in Düsseldorf die NRW-Schulministerin Dorothee Feller und DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger zu einem ausführlichen Meinungsaustausch. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie man die Attraktivität des Lehrerberufs angesichts des eklatanten Lehrkräftemangels steigern kann. Thema war außerdem, welche Maßnahmen notwendig sind, um dem Leistungsabfall an Schulen zu begegnen, wie er erst kürzlich wieder in der aktuellen IQB-Studie offenkundig geworden ist.

Im Interview mit dem ZDF spricht DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger ausführlich über die Probleme, die mit den voraussichtlich steigenden Corona-Infektionen im Herbst 22 die Schulen erwarten. Nach wie vor habe die Politik die Schulen nicht ausreichend mit Infektionsschutzmöglichkeiten ausgestattet, um einen möglichst normalen Schulalltag zu gewährleisten. Hohe Infektionszahlen könnten zu hohen Unterrichtsausfällen führen. ZDF, 26.07.2022 – Schulen vor Corona-Herbst : „Politik macht Hausaufgaben nicht“

Forderungen des DL für einen sicheren Schulstart im Herbst 2022: Der DL richtet den dringenden Appell an die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker von Bund und Ländern, alles zu tun, damit die Schulen im Herbst 22 bestens auf eine erwartete neuerliche Coronawelle vorbereitet sein werden. (mehr)

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, erklärt die Solidarität des Deutschen Lehrerverbandes mit der durch Russland angegriffenen Ukraine – alle politischen Kräfte sollten der Ukraine mit allen verfügbaren Mitteln unterstützen und sich dafür einsetzen, dass die Kampfhandlungen so schnell wie möglich beendet werden: https://www.lehrerverband.de/solidaritaet-mit-der-ukraine/

Linksammlungen zum Thema Ukraine-Konflikt im Unterricht: https://www.lehrerverband.de/materialsammlungen-zum-thema-ukrainekonflikt-im-unterricht/

Unterstützende Materialsammlungen und Links zur sprachlichen Verständigung und zum Umgang mit ukrainischen Kindern und Jugendlichen: Informationen und Links zur Unterstützung – Sprachverständigung und Umgang im Unterricht

Buch: „Die 10 Todsünden der Schulpolitik“ – eine Streitschrift von Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes

Heinz-Peter Meidinger betrachtet in seinem im Januar 2021 erschienenen Buch die Todsünden der Schulpolitik einerseits aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Schulleiter, andererseits aber auch ganz aktuell in ihren Auswirkungen in der derzeitigen Corona-Krise. Mehr Details zum Buch und zu den Rezensionen finden Sie hier.

DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger liest am 27.05.2021 im Rahmen der Leipziger Buchmesse aus seinem Buch „Die 10 Todsünden der Schulpolitik“ – weitere Informationen auf der Seite der Buchmesse unter https://www.leipziger-buchmesse.de/ll/buchmesse/47610 , der Livestream zur Veranstaltung ist unter https://www.youtube.com/watch?v=dl2XnIoNNTc zu finden.

Gespräch des KMK-Präsidiums, der Lehrerverbände, Eltern und Schüler

Auf Einladung des Präsidiums der Kultusministerkonferenz sprachen am Mittwoch, 04.11.2020, die zuständigen Landesministerinnen und -minister, Senatorinnen und Senatoren mit den Lehrerorganisationen, dem Bundeselternrat sowie der Bundesschülerkonferenz in einer Videoschalte über die Corona-Pandemie.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten im Anschluss der Sitzung deutlich, dass es einen sehr offenen, kritischen und konstruktiven Austausch gab. Gemeinsames Anliegen sei es, die Schulen und die Kitas gut durch diese Pandemie zu bringen. Sie stellten weiter klar, dass Schülerinnen und Schülern keine Nachteile durch die Corona-Pandemie entstehen dürfen und Lehrkräfte gute und sichere Rahmenbedingungen für ihre wichtige Arbeit haben müssen. Die vollständige gemeinsame Presse-Erklärung finden Sie unter diesem Link.

Kaffeetafel des Bundespräsidenten

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands bei der Kaffeetafel im Schloss Bellevue (vorne M. Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten). (c) Bundesregierung / Guido Bergmann

Am 22.9.20 nahm DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger auf Einladung des Bundespräsidenten an dessen Kaffeetafel teil, bei dem es um einen Meinungsaustausch zu den Maßnahmen ging, die in der Folge der Coronakrise ergriffen wurden bzw. zukünftig notwendig sind. Meidinger wies darauf hin, dass alles getan werden müsse, damit unsere Gesellschaft nicht in zwei Teile zerfalle, diejenigen, die sich zunehmend sorglos verhielten, weil sie sich um ihre eigene Gesundheit keine Sorgen machten und diejenigen, die gefährdet seien und sich deshalb immer weiter aus dem egsellschaftlichen Leben zurückziehen müssten. Schulen hätten hier eine besondere pädagogische Aufgabe, den Kindern deutlich zu machen, dass jeder einzeln eine Mitverantwortung für die Gesundheit seiner Mitmenschen habe.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (links, 3.v.u.) während einer Kaffeetafel mit Bürgerinnen und Bürgern zu „Beschränkungen in der Corona-Krise: notwendig oder unangemessen?“ im Schloss Bellevue (links, v.u. Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes; Elke Büdenbender, Ehefrau des Bundespräsidenten; Kai Ueltzhöffer, Physiker und Mediziner; hinten, M. Mario Jabs, Industriemeister und Kinderbuchautor; vorne, M. Alexander Schulz, Geschäftsführer des Reeperbahn Festivals; rechts, v.u. Luisa Regel, Schülervertreterin; Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe; Cornelia Schielein, Apothekerin; Claudia Steinert, Budget- und Schuldenberaterin). (c) Bundesregierung / Guido Bergmann

Treffen mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek

Zu einem intensiven Gedankenaustausch über Fragen der Digitalisierung von Schulen und der Umsetzung des Digitalpakts traf DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger mit Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und den Vorsitzenden des Bundeselternrats und der Bundesschülervertretung zusammen. Man war sich einig, dass die Verfahren vor Ort beschleunigt werden müssten, damit Deutschlands Schulen auf einen möglichen weiteren Lockdown bzw. künftige Phasen des Fernunterrichts besser vorbereitet sind.

Treffen von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek mit DL-Präsident Meidinger und den Vorsitzenden des Bundeselternrats und der Bundesschülervertretung

Treffen von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek mit DL-Präsident Meidinger und den Vorsitzenden des Bundeselternrats und der Bundesschülervertretung (c) BMBF

Artikel, Interviews, Kommentare

von DL-Präsident Heinz-Peter Meidinger zu diversen schulpolitischen Themen

Informationsmaterial zu Bildungsthemen

Aktuelle Informationen zu allgemeinen Bildungsthemen im Schulalltag

Wettbewerbe

Informationen zu Wettbewerben im Bildungsbereich

Veranstaltungen

Informationen zu Veranstaltungen und Projekten für Schülerinnen und Schüler und/oder für Lehrkräfte

Statistische Informationen

Links und Informationen zu verschiedenen Anbietern von statistischen Informationen im Bildungsbereich.