Berufliche Schulen suchen dringend Lehrernachwuchs
Der DL wandte sich deshalb auch namens seiner Mitgliedsverbände im Bereich der beruflichen Schulen (Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen, BLBS; Bundesverband der Lehrer an Wirtschaftsschulen, VLW) an die diesjährigen Abiturienten: Die drei Verbände weisen darauf hin, dass es sich beim Lehramt an beruflichen Schulen um eine attraktive und abwechslungsreiche Tätigkeit in der Laufbahn des Höheren Dienstes, also eines Studienrates, handelt. Lehrer dieser Ausbildungsrichtung sind tätig an Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen, beruflichen Gymnasien, Fachoberschulen in allgemein bildenden Fächern und in den beruflichen Fachrichtungen. Der größte Bedarf an Berufsschullehrern besteht derzeit im Bereich der Berufsfelder Elektrotechnik, Informationstechnik, Metalltechnik, Bau- und Holztechnik, Gesundheit und Pflege, in Wirtschaft und Verwaltung und im Druck- und Medienbereich. Der Weg zu diesem Lehramt führt über einen Diplom- oder Lehramtsstudiengang an einer Universität und über ein Referendariat. Zudem haben Absolventen dieser Ausbildungsgänge aufgrund der großen Polyvalenz des Studiums beste Chancen auch außerhalb des Schuldienstes.
Der Präsident des Deutschen
Lehrerverbandes, Josef Kraus, empfiehlt allen interessierten Abiturientinnen
und Abiturienten vor einer entsprechenden Berufsentscheidung dennoch eine
selbstkritische Prüfung. Wörtlich: „Bei aller Attraktivität
dieses Berufes ist dies auch ein sehr anstrengender Beruf, der ein hohes
Maß an persönlicher Stabilität erfordert. Für den
Lehrerberuf ist neben einer ausgeprägten fachlichen Neigung vor allem
eine große Portion erzieherischen Engagements notwendig.“
_________________________________________
Für den Inhalt verantwortlich:
Waltraud Fuchs (DL)
| © Deutscher Lehrerverband (DL) - Burbacher Straße 8 - 53129 Bonn - Tel. (02 28) 21 12 12 - FAX 21 12 24 |