Europäisches
Bildungsmemorandum veröffentlicht
Lehrer aus Deutschland,
Frankreich und Österreich
plädieren
für einen "europäischen Patriotismus"
Die drei Verbände fordern darin von der Politik, von der Publizistik und vom Bildungswesen erhebliche Anstrengungen, um das Gemeinsame sowie das Kultur, Identität und Orientierung Stiftende an Europa ins öffentliche Bewusstsein zu heben. Dazu gehören, so die Verfasser, vor allem die Ideen der Menschenwürde, der Freiheit, des Rechtsstaates, des Wettbewerbs, der Subsidiarität und der Solidarität.
Der Deutsche Lehrerverband
(DL) betrachtet das Memorandum darüber hinaus als Beitrag zu einer
längst überfälligen Debatte um konkrete Bildungsinhalte
und als Anstoß zu einer Re-naissance des Schulfaches Geschichte.
Der Präsident des DL, Josef Kraus, sagte dazu: „In den Rahmenplänen
und Lehrplänen mancher unserer Bundesländer herrscht ein Vakuum.
Geblendet von unterrichtsmethodischen Verkaufstechniken und von sogenannten
ganzheitlichen Ansätzen haben viele unserer Schulpolitiker die
Inhalte dem Prinzip der Beliebigkeit geopfert und das Fach Geschichte über
Bord geworfen. So etwas rächt sich, weil es gerade bei jungen Leuten
Orientierungslosigkeit hinterlässt.
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Für den Inhalt verantwortlich:
Waltraud Fuchs, DL
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